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Ephesus

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Ephesus Ruinen

Ephesus zählte zu den ältesten und bedeutendsten Städten in Kleinasien und bildete den Mittelpunkt der antiken Landschaft Ionien, welche sich heute an der Westküste der Türkei erstreckt. Einst war Ephesus unmittelbar an der Ägäis gelegen. Heute befindet sich die Ruinenstätte mehrere Kilometer im Landesinneren, unweit der Kleinstadt Secuk.

Ephesus

Die Provinzhauptstadt Izmir ist etwa 70 Kilometer entfernt. Ephesus zählt zu den meist besuchten Touristenzielen der Türkei und liefert einen faszinierenden Einblick in die antike Lebenskultur. Einst lebten bis zu 250 000 Einwohner in der antiken Stadt. Mit dem Tempel der Artemis verfügte Ephesus über eines der sieben antiken Weltwunder. Das Gebiet um Ephesus war bereits in vorchristlicher Zeit besiedelt. Als Gründer der Stadt wird laut Legende der König von Attika, Androklos angesehen. Bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. galt Ephesus als Zentrum der Kultur der Hethiter und der mykischen Kultur des griechischen Festlandes.

An ihren heutigen Standort wurde die Stadt 296 v. Chr. verlegt. Die blühende Hafenstadt zählte seit 133 v. Chr. zum Römischen Reich und galt als Sitz der Statthalter der Provinz Asia. Auch in christlicher Zeit fand Ephesus Erwähnung. So soll hier Apostel Paulus seinen Epheserbrief an das Volk gerichtet haben. Weiterhin ist der Dialog zwischen dem christlichen Märtyrer Justinus und dem Juden Tryphon überliefert, welcher zu den ersten historischen Kontroversen mit dem Judentum zählt. Bis in das 6. Jahrhundert zählte Ephesus zu den blühenden Städten der Antike.

Als der Hafen zu versanden begann, war der Untergang der Stadt nicht mehr aufzuhalten, Plünderungen, Feuer und Erdbeben taten ihr übriges. Mit archäologischen Grabungen wurde im 19. Jahrhundert begonnen. Als Auslöser galt die Suche nach dem berühmten Tempel der Artemis, welcher nur in Überresten erhalten blieb. Besondere Verdienste bei der archäologischen Erschließung Ephesus werden den Mitarbeitern des British Museum sowie dem Österreichischen Archäologischen Institut zugeschrieben. Zu den bedeutendsten Bauten, welche heute besichtigt werden können, zählt die Celsus-Bibliothek aus dem 2. Jahrhundert, welche die Grabkammer ihres Stifters Tiberius Iulius Aquila Polemaleanus beherbergt. Am Staatsmarkt erhebt sich das Bouleuterion, wo der Stadtrat Ephesus zu seinen Versammlungen zusammenkam. Die Kuretenstraße führt zu den Relikten des Hadriantempels.

Beeindruckend ist auch die Brunnenanlage Nymphaeum Traini, welche den Endpunkt einer 40 Kilometer langen Wasserleitung darstellte. Im Großen Theater fanden einst 25 000 Menschen Platz. Noch heute bietet das Bauwerk die eindrucksvolle Kulisse für die Ephesus-Festspiele. Als Beispiele des hoch entwickelten kulturellen Lebens in der Antike gelten die imposanten Badeanlagen, wie das Vediusgymnasium oder das Hafengymnasium. Bedeutende Funde der antiken Stadt Ephesus sind im Archäologischen Museum im nahen Selcuk, in der Wiener Hofburg oder im British Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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