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Istanbul – zwischen Moderne und Tradition

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Istanbul stellt nicht nur geographisch eine Eigenheit dar, sondern bestimmt als bevölkerungsreichste Stadt des Landes zugleich maßgeblich die politischen und kulturellen Maßstäbe einer modernen Türkei. Der als Meerenge ausgelegte Bosporus trennt die Stadt in einen europäischen und einen asiatischen Teil, wobei man das Marmarameer im Süden und das Schwarze Meer im Norden hat. Die weiter westlich verlaufende Meerenge, das Goldene Horn, bringt den europäischen Teil des Weiteren eine Einteilung nach der historischen Halbinsel „Sultanahmet“ und „Galata“ als modernem Teil von Istanbul. Über 14 Millionen Einwohner schaffen es täglich, die kulturellen wie gesellschaftlichen Unterschiede zu überbrücken und miteinander auszukommen.

Besonders in den Stadtteilen warten geheimnisvolle Welten auf Touristen, die in dieser Form einzigartig sind.

Der längst vergessene Palast von Istanbul – „Yerebatan Sarnici“

Möchte man als Besucher möglichst viel von der antiken Kultur dieser Stadt erfahren, die über Jahrhunderte ihre Dominanz auf die gesamte Region ausdehnte, dann kommt man um einen Besuch des ursprünglichen Wasserspeichers nicht herum. Diese Anlage besticht durch eine Vielzahl an unterirdischen Säulen und Hallen, die als Zisterne genutzte „Yerebatan Sarnici“ wurde bereits im sechsten Jahrhundert errichtet. In 138 Metern Länge und 65 Metern Breite zeigt das Denkmal seine wahre Form, das über Jahrhunderte die Wasserversorgung des Großen Palastes sicherstellte und damit auch das Funktionieren des byzantinischen Kaiserreiches.

Interessant sind insbesondere die in Stein gemeißelten Medusenhäupter, sie wurden durch das Wasser grünlich gefärbt. Vor diesem Hintergrund fanden auch schon Konzerte statt, das Café der Anlage ist der richtige Ort für eine Verschnaufpause oder einen traditionellen türkischen Tee.

Der Handel mit Süßwaren in „Sekerci Cafer Erol“

Etwas vielseitiger und vor allem offensiver geht es in einer der ältesten Süßwarenhandlungen Istanbuls zu, die als Paradies für Naschkatzen jeder Art gilt und so manche türkische Spezialität parat hält. Bereits seit 1807 liegt „Sekerci Cafer Erol“ in Familienhand und gilt als kleine Geheimadresse für alle jene, die sich vor einer Abreise noch mit traditionellen türkischen Leckereien eindecken möchten. Aufzufinden ist dieses Schmuckstück inmitten des Lebensmittelmarktes „Kadiköy“, von „Akide sekeri“, über „Sekerpari“ und „Helva“ hin zu „Lokum“ – von Bonbonmischungen, über kleine rundliche Süßgebäcke und türkischen Honig hin zu leckeren Geleewürfeln mit allerlei Füllung findet man alles, was das Herz begehrt.

Auch das eher nostalgisch wirkende Interieur des Ladens schafft eine Atmosphäre, die sich all der Hektik und dem Trubel umliegender Straßenzüge nichts annimmt und ihre Tradition pflegt. Die Yasa Caddesi 21 gilt mit ihren antiken Holzregalen und Kronleuchtern nicht ohne Grund als „Must-See“ der Metropole am Bosporus.

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Kulturhauptstadt 2010

Istanbul war die Kulturhauptstadt 2010. An verschiedensten Locations der Stadt, wurde das ganze Jahr über viel an Kultur geboten.