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Planungstipps für den Türkeiurlaub: Von Preischeck bis Reisesicherheit

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Die politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben viele Touristen verunsichert. Den aktuellen Zahlen zufolge, reisen dennoch so viele Urlauber wie seit Jahren nicht mehr in die Türkei. 2018 wurde sogar ein neuer Rekord hinsichtlich der Anzahl internationaler Gäste aufgestellt. Dieser Ratgeber fasst wesentliche Informationen zur Reiseplanung zusammen. Darunter wichtige Hinweise zur aktuellen Sicherheitslage.


Türkei: Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis im Mittelmeer

Ob all inclusive Pauschalreise in der Low-Budget Unterkunft oder individuelles Angebot im Luxushotel, ob Essen, Ausgehen oder Shoppen: Die Preise in der Türkei sind derzeit besonders touristenfreundlich, dürften 2019 aufgrund der zunehmenden Nachfrage im Vergleich zu den Vorjahren jedoch höher ausfallen. Deshalb ist es ratsam von verlockenden Last-Minute-Angeboten Abstand zu nehmen und sich eher unter die Frühbucher zu mischen. Die Auswahl ist größer und die Gesamtkosten häufig noch geringer. Empfehlenswert ist die gemeinsame Buchung von Flug und Hotel. Werden diese beiden elementaren Reisekomponenten getrennt gebucht, ist das mit teilweise immensen Aufpreisen verbunden. Hilfreich beim Ermitteln passender Angebote, sind Vergleichsplattformen. Sie sparen eine Menge Zeit und Nerven. Wer mit Check24 in den Türkeiurlaub reisen möchte, sollte die Gelegenheiten, die das Vergleichsportal bietet, clever nutzen und verschiedene Kombiangebote kritisch gegenüberstellen. Anhand tausender Kundenbewertungen erleichtert das Preisvergleichsportal die Suche nach bedarfsgerechten Angeboten. Authentische Angaben von echten Touristen geben Auskunft über Lage, Sauberkeit, Service und viele andere Faktoren. Praktisch ist hierbei die Tatsache, dass die abgegebenen Kundenbewertungen verschiedenen Personengruppen zugeteilt sind. So können Interessenten beispielsweise prüfen, wie ein Hotel von Paaren, Familien oder Alleinreisenden bewertet wurde. Das erleichtert die individuelle Beurteilung einer Hotelanlage zusätzlich.

Geld wechseln und profitieren: Momentan ist es lohnenswert Euro in Türkische Lira zu wechseln. Schließlich haben viele Geschäfte und Restaurants ihre Euro-Preise bislang nicht an den neuen Kurs angepasst. Urlauber, die mit Lira bezahlen, bekommen mehr für ihr Geld. Wechselstuben sind in jeder größeren Ortschaft und an Flughäfen zu finden.

Attraktive Ziele für Badeurlauber

Unterkünfte mit direkter Strandlage sind zwischen Antalya-Lara und Konakli zu finden. Dort wartet ein etwa 130 Kilometer langer Küstenabschnitt darauf entdeckt zu werden. Sparfüchse sollten sich Hotels zwischen Side und Alanya näher anschauen, Luxussuchende sind hingegen mit Cesme, Bodrum, Belek und Antalya-Lara bestens beraten. Belek ist beispielsweise für Golfliebhaber ideal. Unter Deutschen besonders beliebt, sind folgende Reiseziele in der türkischen Provinz Antalya:

  • Belek
  • Kemer
  • Side
  • Colakli
  • Kumköy
  • Okurcalar
  • Alanya
  • Konakli
  • Beldibi
  • Avsallar

Tipp: Die Reiseziele Dalyan, Kas und Cirali sind bei Individualreisenden äußerst gefragt.

 

Was für einen entspannten Strandurlaub keinesfalls auf der Packliste fehlen darf, haben wir in diesem Beitrag thematisiert.

Sicherheitshinweise für Türkeireisen

Obwohl im Juli 2018 der Notstand aufgehoben wurde, der seit dem Putschversuch Erdoğans 2016 bestand, muss laut Auswärtigem Amt weiterhin von einem erhöhten Festnahmerisiko ausgegangen werden. Willkürliche Inhaftierungen deutscher Staatsangehöriger kamen in den vergangenen beiden Jahren leider häufiger vor. Teilweise genügen regierungskritische Äußerungen in sozialen Medien und Likes entsprechender Beiträge, um eine Festnahme zu riskieren. Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass sogar Kommentare in sozialen Medien, die nicht öffentlich zugänglich sind, an türkische Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet werden und entsprechend Vorsicht geboten ist. Was nach deutschem Recht der Meinungsfreiheit unterliegt, wird in der Türkei streng verfolgt. Bei willkürlichen Inhaftierungen der Vergangenheit wurde teilweise der Verdacht zugrunde gelegt, Betroffene hätten Kontakt zu Organisationen, die von der türkischen Regierung als terroristisch eingestuft sind. Bestes Beispiel: die Gülen-Bewegung, die auch in Deutschland stark aktiv ist. Der SWR erklärt, worum es sich bei dieser Bewegung handelt.

„Aussagen der türkischen Regierung vom 3. März 2019 zufolge droht auch Personen, die im Ausland u.a. an Versammlungen solcher Organisationen teilgenommen haben und in den Urlaub in die Türkei reisen, bei ihrer Einreise in die Türkei eine Festnahme“, erklärt das Auswärtige Amt online. Sollte es nach einer Festnahme zu einer Verurteilung aufgrund von Propaganda oder Präsidentenbeleidigung kommen, drohen Haftstrafen über mehrere Jahre. Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden sich von größeren Menschenansammlungen und politischen Veranstaltungen fernzuhalten. „Zudem wurde deutschen Staatsangehörigen, insbesondere Personen mit engen privaten und persönlichen Beziehungen in die Türkei, seit Anfang 2017 in zahlreichen Fällen ohne Mitteilung der Gründe die Einreise verweigert“, so das Auswärtige Amt weiter. Ein hoher Anteil der Betroffenen wies demnach einen türkisch-alevitischen oder kurdischen Familienhintergrund auf.

Empfehlung: Ausländer, die sich in der Vergangenheit via Onlinemedien beispielsweise kritisch über Erdoğan oder positiv hinsichtlich der Arbeiterpartei Kurdistans geäußert haben, sollten eine Reise in die Türkei überdenken.

 

Trotz der politischen Krise lassen sich viele nicht von ihrem Urlaub in die Türkei abbringen. Laut Statista reisten im diesjährigen Januar etwa fünf Prozent mehr Gäste aus dem Ausland in die Türkei als im Januar 2018. Insgesamt zählte die türkische Tourismusbranche im vergangenen Jahr 39,5 Millionen internationale Gäste, womit das Land sein bisheriges Rekordjahr 2014 mit 36,8 Millionen Gästen überbot.

Folgende Punkte sollten Urlauber vor Reiseantritt prüfen:

  • Vor Buchungen die Reisewarnungen prüfen! Die Warnungen für terroristisch riskante Regionen können sich ständig ändern. Die App Sicher Reisen des Auswärtigen Amts hilft Urlaubern unterwegs komfortabel an sicherheitsrelevante Informationen zu gelangen. Sie ist für iOS und Android erhältlich.
  • Deutsche Staatsangehörige benötigen einen gültigen Reisepass oder einen Personalausweis. Auch ein vorläufiger Pass ist möglich, jedoch sind hierbei Einschränkungen zu beachten. Einen Passersatz, der von der Bundespolizei ausgestellt wurde, akzeptiert die Türkei beispielsweise nicht. Reisepässe müssen mindestens eine freie Seite aufweisen.
  • Jedes Kind benötigt einen eigenen, gültigen Kinderreisepass.
  • Deutsche Touristen dürfen sich innerhalb von 180 Tagen maximal 90 Tage in der Türkei aufhalten, ohne ein Visum zu beantragen.
  • Alle Reisedokumente kopieren und in jedes Gepäckstück eine Kopie legen! Außerdem einscannen und für den Ernstfall über eine Cloud online verfügbar machen!
  • Die in Europa gültige Krankenversicherungskarte ist in der Türkei nicht gültig. Um im Ernstfall optimal abgesichert zu sein, ist eine Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport nach Deutschland ratsam. Im Idealfall lässt der Versicherer eine türkische Übersetzung des Versicherungsscheins zukommen.

Als Ergänzung anbei die Kontaktdaten zu den Botschaften in Deutschland und Türkei:

 

Türkische Botschaft Berlin

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Tiergartenstraße 19-21

10785 Berlin

+49 30 30 807090

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

berlin.be.mfa.gov.tr

Atatürk Bulvari Nr 114

06680 Kavaklidere - Ankara

+90 312 455 51 00

www.ankara.diplo.de

 

Bilder 1 bis 3 unter pixabay.com (fendt1, Bugulma, hanatour04)

 

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